Fahrradwerkstatt

Die Fahrradwerkstatt im Meerbaum- Haus - jeden Donnerstag ab 18:00 Uhr
 
Schlauch flicken, Kette spannen, Tretlager wechseln...?


Dafür muss niemand sein Rad zur Reparatur bringen. Wir bieten euch die Werkstatt, das Werkzeug und fachliche Unterstützung beim selber Handanlegen an.
Jeden Donnerstag ab 18:00 Uhr (außer in den Schulferien) kannst du im Keller des Meerbaum-Hauses dein Rad reparieren. Der Werkstattplatz und unsere Unterstützung kosten nichts - wir freuen uns über Spenden.


"Die Schrauber" in der Selbsthilfewerkstatt
Ein Portrait

 
Seit bald 20 Jahren schraube ich in unserer Selbsthilfe-Fahrradwerkstatt, die regelmäßig am Donnerstagabend stattfindet. Mein ursprünglicher Herangang waren ureigene Anliegen. Zunächst bastelte ich mir einen Fahrradanhänger, anschließend ein Tandem. Die Teile erhielt ich damals von ausrangierten Rollstühlen und Fahrrädern, die auf dem Betriebshof der BSR (Berliner Stadtreinigung) gelandet waren. Heute rückt die BSR an Einzelpersonen nichts mehr raus. Erst später beteiligte ich mich daran, mit den Eigentümern mitgebrachter Räder  Problemlösungen für sie zu finden.

In der Verantwortung sind wir maximal zu fünft: Uwe, Hannes, Holger, Eck und ich (Gunnar), ich fehle oft, und nur selten sind wir vollzählig versammelt. Uwe ist die tragende Säule unseres Angebotes. Kompetent und regelmäßig ist er anwesend, und nur wenn ihm der Himmel auf den Kopf fällt, kommt er nicht.

Meine Mitarbeit in der Fahrradwerkstatt ist Ausdruck eines außerberuflichen Interesses, wovon es mehrere gibt. Ich mehre damit weder mein (Geld-)Konto noch meine Ehre. Da ich es auch nicht als Amt auffasse, würde ich dieses Engagement auch nicht als „Ehrenamt“ bezeichnen. Ich mach` mir halt gerne die Finger schmutzig!

Das Recht aufs Fahrrad fahren sollte grundgesetzlich verankert werden. „Keine Acht für Niemand!“ war ein ursprüngliches Gründungsmotto, in dessen Tradition wir uns sehen. In diesem Sinne hoffen wir, dass Radfahrer ihr Gefährt reparieren können, mehr Menschen Fahrrad fahren und wir somit einen Beitrag zur politisch gewollten Energiewende leisten.


Gunnar Demuth (im November 2017)





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