Zur Geschichte und NamensgebungDas Meerbaum-Haus im Siegmunds Hof 20 ist seit 1973 Zentrum der
Jugendarbeit. Es wurde von seinem ehemaligen Besitzer als
"Hartmann-Haus der KFG-Gemeinde vermacht. Neben dem wichtigsten Teil
der Arbeit, den Jugendlichen Raum zu geben für Gespräche und
Begegnungen, werden hier mit großer ehrenamtlicher Hilfe vielfältige
Ideen realisiert - als Beispiele: Mittagstisch für alle,
Fahrradwerkstatt, Gehörschenke, Asylheimbesuche, Arbeiten auf
jüdischen Friedhöfen oder Trödelmärkte für "Brot für die Welt".
Die Gedichte sind unter dem Titel
"Ich bin in
Sehnsucht eingehüllt"
Mit der Aufnahme "Du weißt du ..." haben Ana Fonell, Gesang und Johannes Conen, Gitarre, Selmas Gedichte vertont. |
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Das Meerbaum-HausUm das Meerbaum-Haus kennen zu lernen, empfiehlt es sich, an einem Dienstagmittag vorbeizuschauen. Bei einem köstlichen Mittagessen finden sich von Müttern bis zum Studenten, von der Schülerin bis zur Rentnerin die unterschiedlichsten Menschen zusammen. Viele sind gern zu einem Plausch bereit und erzählen von ihren Meerbaum-Haus Aktivitäten, sei es von der Fahrradwerkstatt, dem Gottesdienst für junge Familien, dem Frauenfrühstück, den Tanz- oder Jugendgruppen. Oder sie fragen nach dem vielfältigen Programm der Evangelischen Familienbildungsstätte Berlin Stadtmitte, das auch im Meerbaum-Haus angeboten wird: Unter fachlicher Begleitung finden Geburtsvorbereitungskurse, Eltern-Kind-Gruppen, Körperarbeit und Kurse im Gesundheitsbereich statt. Außerdem gibt es Beratungsangebote zur Kurvermittlung, zu Familienrecht, zu Jugend- und Familienthemen. Vom Kaminkeller über Garten und Werkstätten bis zum großen Wohnzimmer bietet das Haus viele Moglichkeiten zur Begegnung. Es wird diskutiert, gekocht, gefeiert; in Selbsthilfewerkstätten werden Fahrräder repariert, aus Schrott wird Kunst, aus Blättern werden Bücher. Erziehungs-"Rezepte" werden ausgetauscht, neue Freundschaften geschlossen, gegenseitige Unterstützung wird verabredet. Mal nachgefragt, was die BesucherInnen mit diesem Haus verbinden, fällt den meisten das Wort "Begegnungsort" ein. Eine junge Mutter z.B., die erst vor kurzem nach Berlin gezogen ist, sagt, sie fühle sich hier geborgen, weil sie Kontakte in der noch fremden Stadt knüpfen und ihr Kind in geschütztem Raum unterwegs sein kann. Viele schätzen, das sie im Meerbaum-Haus die Möglichkeit haben, ihre Ideen einbringen und umsetzen zu können. Aus BesucherInnen der früheren Jugendgruppen
sind Eltern, aus Schülerladenkindern sind Erwachsene geworden.
Viele entdecken das Meerbaum-Haus immer wieder neu. Zu sagen bleibt: Schaut ins Programm! |